Ein letztes Lächeln
Nur ein Fotoalbum bleibt von einem Menschen, der 89 Jahre lang gelebt hat. [weiterlesen]Ohne Dich
Beim Abschied von einer Geliebten Person, fällt es schwer, seine Emotionen zu zeigen. Rui Afonso zieht sich lieber zurück und schreibt... [weiterlesen]Weihnachtsstube
Kurz vor dem Abschied erzählt die alte Frau eine berührende Geschichte. [weiterlesen]Ich will sterben
Eine alte Frau hat genug vom Leben. Sie will sich nicht pflegen lassen, macht sich steif wie ein Brett, wenn ihr die Pflegefachfrau beim Aufstehen behilflich ist. Sie will nur eines: Sterben. [weiterlesen]Weihnachtsgeschichte
Im Erzählcafé, das jeden zweiten Dienstag im Kirchgemeindehaus St. Mangen stattfindet, erzählt eine alte Frau eine der schönsten Weihnachtsgeschichten. [weiterlesen]Im Wartsaal
Im Kinosessel lässt sich leicht mitfühlen. Man muss keine Position beziehen, keine Entscheidungen treffen. Oft wird die Handlung dramatisch zugespitzt, sodass die Muster von Gut und Böse leichter zu erkennen sind und einem die Identifikation mit der Hauptfigur leicht fällt. Was aber, wenn man selbst mitten im Strudel steht? [weiterlesen]Ist das Schicksal kooperativ
Kooperativ ist ein typisches Wort für Leute, die Karriere gemacht haben. Und was bedeutet Kooperation für Leute die eine Heimkarriere hinter sich haben? Wären sie dann karrieren-los oder heimat-los?
[weiterlesen]Tagebuch eines Pilgers, letzte Folge
Der Pilger durchwandert Spanien und ist beglückt von Land und Leuten - doch da taucht ein unerwartetes Problem auf. [weiterlesen]Zuviel fühlen...
Durch die Antidepressiva die ich nehme, war meine Kreativität wie weggeblasen... jetzt gab es einen Mediwechsel und all die Gefühle kamen zurück... viel zu viele, schlechte wie gute... unmöglich diese auszuhalten... [weiterlesen]Entstehen und vergehen
Kurz vor seiner geplanten Augenoperation hat ein 75-jähriger Klient für uns diesen Text geschrieben. Nach der Operation möchte er am liebsten ins schöne Tirol reisen. Aber alles hat seine Zeit … [weiterlesen]Tagebuch eines Pilgers, Teil 12
Der Pilger erreicht Spanien. Lesen Sie von seinen ersten Erfahrungen in Spanien. [weiterlesen]Tagebuch eines Pilgers, Teil 11
Der Pilger ist weiterhin unterwegs auf dem Jakobsweg und bald an der französisch-spanischen Grenze. [weiterlesen]Neulich an der Tür
Freitag, kurz vor 17 Uhr. Ich freue mich auf das Wochenende, da klingelt es unerwartet an der Tür zum Sozialdienst. [weiterlesen]Tagebuch eines Pilgers, Teil 10
Es geht weiter. Hier die nächste Folge vom Pilger. [weiterlesen]Meine Geschichte
Ich stamme aus einem Staat im Nahen Osten und bin seit zweieinhalb Jahren in der Schweiz. Von meinem Ehemann liess ich mich scheiden, weil er mich bedrohte, unterdrückte und schlug. Seitdem bin ich alleinerziehende Mutter von vier Kindern. [weiterlesen]Öffned euri Auge
Die Gesellschaft isch i Unterschicht und Premium-Etage ufteilt.
Me sitzed im gliche Boot, wie bim Tauzieh risse mo am gliche Seil. [weiterlesen]Tagebuch eines Pilgers, Teil 9
Der Drache ist tot! Eine weitere spannende Folge aus dem Tagebuch des Pilgers. [weiterlesen]Dreieck Luanda - Lissabon - Luzern
Ich bin 1959 in Malanje, einer Stadt in Angola rund 150 km vom heutigen Kongo entfernt, geboren. Angola war eine portugiesische Kolonie und erhielt 1951 den Status einer Überseeprovinz. [weiterlesen]Gefallene Engel
Ein junger Mann beschreibt in einem kurzen Rap wie er seine Umgebung wahrnimmt und sich dabei fühlt. [weiterlesen]Es steht ein Lichtlein Stern
Ein 37-jähriger Mann macht sich Gedanken zur Weihnachtszeit. [weiterlesen]Alle Jahre wieder
Wie er Weihnachten feiere und ob er schon Pläne für dieses Jahr habe, frage ich den Mann ohne festen Wohnsitz, der zu einer Beratung in den Sozialdienst gekommen ist. Seine Antwort stimmt nachdenklich. [weiterlesen]Lassen Sie sich verwöhnen: Wohlbefinden und Genuss durch Gesichtsbehandlungen, Manicure, Pedicure und Depilation. [weiterlesen]
Was ist eine ehrfurchtsvolle Haltung ?
Eine Frau beklagt sich per Mail beim Pfarrer, dass in so vielen Kirchgemeinden nicht mehr auf die tiefere Bedeutung der körperlichen Ausdrucksformen aufmerksam gemacht wird. Daraus enwickelt sich ein interessanter Mail-Wechsel. [weiterlesen]Tagebuch eines Pilgers, Teil 8
Lesen Sie hier eine weitere Fortsetzung. [weiterlesen]Eine Wohnung im Himmel
Seit Jahren verwalte ich das Einkommen einer alten Frau. Eines Tages ruft mich das Altersheim an, es gehe ihr nicht mehr so gut, sie werde vermutlich sterben. [weiterlesen]Vom Keller zur schönen Aussicht
Arbeitslos. So hiess die erste Geschichte von Roger. Er hat nicht aufgegeben und fand wieder eine Arbeit, die ihm Spass macht und ordentlich entlöhnt wird. Lesen Sie, wie es dazu gekommen ist. [weiterlesen]Hartnäckig
Gemeinhin übliche Vorstellungen über Menschen in Kontakt mit Sozialdiensten vermögen die Wirklichkeit der Betroffenen oft nicht abzubilden. Dies zeigten mir eindrückliche Begegnungen in den ersten Tagen meines Ausbildungspraktikums im Katholischen Sozialdienst Zentrum. Als Beispiel folgende Begebenheit. [weiterlesen]Kleine Wunder oder grossartige Zufälle
Auf einer langen Reise in Südamerika erlebte ein Mann unvergessliche Momente. Lassen Sie sich in die folgende eindrückliche Geschichte ein. [weiterlesen]Ich danke Gott
Ein junger Mann erlebte die Zeit in einem Heim als ein Wechselbad der Gefühle: Liebe und Entäuschung, Hoffnung und Zorn. Seine Erfahrungen beschreibt er in einem Rap. [weiterlesen]Bilderausstellung zum Thema Armut
Die katholischen und evangelisch-reformierten Sozialdienste baten von Armut betroffene Menschen, ihre persönliche Situation mit Einwegkameras in Bildern festzuhalten. Diese Bilder nahmen Studierende des Lehrganges HF Kommunikationsdesign der Schule für Gestaltung am GBS St.Gallen auf. [weiterlesen]Stille und Heiterkeit
Die Kunst des Lebens besteht darin, die inneren Werte zu erkennen und zu pflegen. Ein Mann, der diese Lebensweise praktiziert, hat folgende zwei Gedichte verfasst. [weiterlesen]Tausend Jahre leben
Eine Frau macht sich in Form eines kurzen Gedichts Gedanken über die unendlichen Wünsche der Menschen und deren möglichen Folgen. [weiterlesen]Zurück nach Hause
Der Alltag beim Sozialdienst bietet oft Überraschungen. Menschen mit unterschiedlichsten Lebenswegen und Anliegen treten mit uns in Kontakt. Die folgende Geschichte handelt von einer solchen spannenden Begegnung. [weiterlesen]Immer unterwegs
Ein 56-jähriger Mann taucht beim Sozialdienst auf und erzählt stolz von seiner Lebensweise, die ihn kreuz und quer durch Deutschland geführt hat. Schlussendlich sucht er sein Glück in Österreich und in der Schweiz. [weiterlesen]Mein Opa, der Held
Eine Frau schreibt ein Gedicht für ihren Opa, der damals im Krieg in Deutschland gefallen ist. [weiterlesen]Mein kleiner fliegender Freund
Ein toter Vogel liegt am Boden. Eine Frau beachtet ihn und schreibt spontan ein Gedicht. [weiterlesen]Doch es gibt immer einen Weg
Lesen Sie das Dokument einer jungen Frau, die lange alleine gelebt hat und von den Drogen weggekommen ist. Die Verbundenheit zur Natur hat ihr oft geholfen. „Egal, was du glaubst“, sagt sie, „solange du die Bäume rauschen hörst.“ [weiterlesen]Vom Pfarrer zum Stricher
Beim Sozialdienst melden sich Menschen mit unterschiedlichsten Anliegen und Bedürfnissen. Lesen Sie über den wundersamen Abstieg vom Pfarrer bis zum Stricher im Originalton. [weiterlesen]Tagebuch eines Pilgers, Teil 7
Nach längerem Unterbruch meldet sich der Pilger wieder. Lesen Sie hier die Fortsetzung. [weiterlesen]Glück
Dieses Gedicht, verfasst von einer Frau, ist für alle Menschen, die einen Schubs brauchen, um neuen Mut zu schöpfen und wieder aufzustehen. [weiterlesen]Das Schicksal war sehr hart mit mir
Das Leben kann manchmal rasch eine unerwartete und unglückliche Wendung nehmen. Eine Frau erzählt in der folgenden Geschichte, was ihr widerfahren ist.
[weiterlesen]Ordnung und Pünktlichkeit
Das folgende Gedicht stammt von einer Frau, die es wiederum von ihrer Grossmutter aus Deutschland erhalten hat. Mit diesen Zeilen wollte sie ihrer Enkelin Ordnung und Pünktlichkeit lehren. [weiterlesen]Lebensfreude
Seit über 10 Jahren ist Frau W. im Heroinprogramm, mit dem es ihr möglich ist, ein geregeltes Leben zu führen. Wie ihr Alltag aussieht, beschreibt sie in einigen Sätzen. [weiterlesen]Meine Geschichte
Ein 41-jähriger Mann erzählt, wie er von seiner Drogenabhängigkeit loszukommen versuchte. Ein eindrückliches Dokument. [weiterlesen]Arbeitslos
Arbeitslos, wie fühlt sich das an? Ein Mann beschreibt seinen Alltag und seinen Umgang mit Arbeitslosigkeit. Lassen Sie sich überraschen! [weiterlesen]Teer
Vor vierzehn Jahren hat sie ein Gedicht geschrieben, das für sie auch heute noch Gültigkeit besitzt. Es handelt vom Widerspruch der Moderne, die sich mit Teer immer neue Verkehrswege erschliesst, gleichzeitig aber die Wege zum Selbst verbaut. Lesen Sie das berührende Gedicht über den Befreiungskampf eines Strassenkindes. [weiterlesen]Tagebuch eines Arbeiters
Der 56-jährige Mann, der sich nach Australien abgesetzt hatte, um seinen Vater zu suchen, kehrte in die Schweiz zurück und wurde vom vorherigen Arbeitgeber trotz seines unbegründeten Verschwindens wieder eingestellt. Nach wenigen Wochen kam er erneut zu uns auf die Beratungsstelle und sagte, er fühle sich gemobbt. Ein Gespräch mit seinem Vorgesetzten wolle er nicht. Ich bat ihn, ein Tagebuch zu führen, damit wir etwas in Händen hielten, wenn sich der Konflikt zuspitze. Folgende Notizen, die mir nach mehrmaligem Durchlesen immer mehr wie ein Gedicht erschienen, weshalb ich den Zeilenfall beibehielt, brachte er zur nächsten Beratungsstunde mit: [weiterlesen]Raum, verdichtet
Ein Mann kommt in einen Raum, lässt sich von der Stimmung, von den Bildern und dem Ausblick aus dem Fenster inspirieren und in kürzester Zeit entstehen sieben Gedichte. [weiterlesen]Gallusplatz
Es geschah an einem Mittwochnachmittag. Ich hatte gerade meine erste Klientin alleine beraten, als mich jemand, der wusste, dass ich ausgebildete Pflegefachfrau bin, wegen eines Mannes rief, der bewusstlos neben dem Brunnen auf dem Gallusplatz lag. Mein erster Gedanke: [weiterlesen]Königin Astrid
Eine Frau, die seit Jahren in einer Altersresidenz lebt, erinnert sich an eine Pflegerin, die ihr sehr viel gegeben hat. Sie hat ihr ein bewegendes Gedicht gewidmet. [weiterlesen]Es geschah um Mitternacht
Er habe sich 20 Jahre lang im Kreis gedreht, erzählt der 41-jährige Mann, sei im Kantonsschulpark, in der Gassenküche oder auf der Gasse rumgehängt. Aber jetzt habe er sich entschlossen, einen Entzug im Tessin zu machen. Bevor er gehe, wolle er mir diese Geschichte geben, die er gestern aufgeschrieben habe. [weiterlesen]Dem Volk nicht nah
Letzte Woche erhielt ich einen Anruf von einer Frau, die sich aus einer Telefonzelle meldete: „Ich hätte gerne, dass Sie mich zur Polizei begleiten, weil ich mich in meiner persönlichen Umgebung unsicher fühle und verschiedene Tätigkeiten beobachtet habe, die verdächtig sind. Die Polizei nimmt mich nicht für voll, weil ich IV-Rentnerin bin.“ [weiterlesen]Lesung im Keller zur Rose
Studierende der Fachhochschule für Soziale Arbeit in Rorschach haben zusammen mit Bernhard Brack, Redaktor dieser Seite und Mitarbeiter beim katholischen Sozialdienst Zentrum, am Donnerstagabend den 24.09.09 im Keller zur Rose eine Lesung ganz im Zeichen von ueberlebenskunst.org durchgeführt. [weiterlesen]Wenn die in Lybien so saublöd tun, gehe ich halt zu Bruder Klaus
Frau M. lebt in einer Zweizimmer-Wohnung im Osten der Stadt. Sie ist sich an ein finanziell bescheidenes Leben gewohnt. Wegen ihrer psychischen Behinderung war sie jahrelang auf eine IV-Rente angewiesen und lebte damit knapp über dem Existenzminimum. Seit drei Jahren erhält sie eine AHV- und EL-Rente von monatlich Fr. 2711.--. Frau M. erzählt: [weiterlesen]Wenn es ans Herz geht
Eine junge Frau meldet sich beim Sozialdienst: Ihr Vater liege im Spital wegen einer Herzoperation. Sie wolle ihn besuchen, aber ihr fehle das Geld für das Zugbillet. [weiterlesen]Grillparty mit meiner Enkelin
Frau M. arbeitet als Küchenhilfe in einem Restaurant in der Stadt. Sie verdient pro Monat Fr. 2450.--. Sie ist seit 15 Jahren geschieden und lebt seither alleine. Seit der Scheidung leidet sie unter körperlichen und psychischen Schwierigkeiten. Vor vier Wochen hatte sie eine Rückenoperation. Es sei alles gut gegangen, erzählt sie erleichtert. Sie habe im Moment fast keine Rückenschmerzen mehr. Das sei ein ganz anderes Lebensgefühl. [weiterlesen]Eine Stimme aus dem Altersheim (letzte Folge)
„Alles Unglück des Menschen kommt nur von daher, dass sie es nämlich nicht verstehen, allein in einem Zimmer zu bleiben.“ (Blaise Pascal). Aber wenn nicht Selbstgespräch, Brief, ein Buch, Erinnerung, Sehnsucht, Phantasie, ja „Religion“, – was könnte einen sonst „allein in einem Zimmer bleiben“ lassen? Daher also die Frage nach dem „Heim“ in seiner Spannung
zu verlorener „Heimat“.
[weiterlesen]Eine Stimme aus dem Altersheim (9)
„Alles Unglück des Menschen kommt nur von daher, dass sie es nämlich nicht verstehen, allein in einem Zimmer zu bleiben.“ (Blaise Pascal). Aber wenn nicht Selbstgespräch, Brief, ein Buch, Erinnerung, Sehnsucht, Phantasie, ja „Religion“, – was könnte einen sonst „allein in einem Zimmer bleiben“ lassen? Daher also die Frage nach dem „Heim“ in seiner Spannung
zu verlorener „Heimat“.
[weiterlesen]Andere haben so wenig und ich so viel
Frau K., 59 Jahre alt, ist im St. Galler Rheintal in einfachen Verhältnissen aufgewachsen. Mit 17 Jahren begannen die gesundheitlichen Probleme. Sie fiel plötzlich in Ohnmacht und konnte sich danach an gar nichts mehr erinnern. Nach langwierigen Untersuchungen erhielt sie die Diagnose: Epilepsie. Dazu kamen Probleme mit den Muskeln. Frau K. spricht nicht gerne über ihre Krankheit. [weiterlesen]Eine Stimme aus dem Altersheim (8)
„Alles Unglück des Menschen kommt nur von daher, dass sie es nämlich nicht verstehen, allein in einem Zimmer zu bleiben.“ (Blaise Pascal). Aber wenn nicht Selbstgespräch, Brief, ein Buch, Erinnerung, Sehnsucht, Phantasie, ja „Religion“, – was könnte einen sonst „allein in einem Zimmer bleiben“ lassen? Daher also die Frage nach dem „Heim“ in seiner Spannung
zu verlorener „Heimat“.
[weiterlesen]Als Schwarzer unter Weissen
Seit 20 Jahren lebt er in der Schweiz, aber die Hautfarbe ist ihm geblieben. Wie erlebt er die Spannung zwischen zwei völlig unterschiedlichen Kulturen? [weiterlesen]Eine Stimme aus dem Altersheim (7)
„Alles Unglück des Menschen kommt nur von daher, dass sie es nämlich nicht verstehen, allein in einem Zimmer zu bleiben.“ (Blaise Pascal). Aber wenn nicht Selbstgespräch, Brief, ein Buch, Erinnerung, Sehnsucht, Phantasie, ja „Religion“, – was könnte einen sonst „allein in einem Zimmer bleiben“ lassen? Daher also die Frage nach dem „Heim“ in seiner Spannung
zu verlorener „Heimat“.
[weiterlesen]Zum Glück habe ich den Fernseher
Frau M., 79 Jahre alt, lebt in einem Betagtenheim in St. Gallen. Sie ist in einer Pflegefamilie in einem Dorf in der Nähe von Hamburg aufgewachsen. Mit 20 Jahren ist sie in die Schweiz gekommen und hat hier geheiratet. Ihr Halbbruder ist vor drei Jahren gestorben. Sie hat keine Angehörigen mehr. [weiterlesen]Eine Stimme aus dem Altersheim (6)
„Alles Unglück des Menschen kommt nur von daher, dass sie es nämlich nicht verstehen, allein in einem Zimmer zu bleiben.“ (Blaise Pascal). Aber wenn nicht Selbstgespräch, Brief, ein Buch, Erinnerung, Sehnsucht, Phantasie, ja „Religion“, – was könnte einen sonst „allein in einem Zimmer bleiben“ lassen? Daher also die Frage nach dem „Heim“ in seiner Spannung
zu verlorener „Heimat“.
[weiterlesen]In der Nachbarschaft - und doch einer anderen Welt
Herr und Frau L. stammen aus Kroatien und leben mit ihren vier Kindern seit 13 Jahren in der Schweiz. Frau L. kommt seit einiger Zeit zu Beratungsgesprächen. Sie gerät mit ihrem 16-jährigen Sohn immer wieder an Grenzen. Sie sagt, von ihrem Ehemann erhalte sie kaum Unterstützung.
Herr L. ist seit einem Jahr erwerbslos. Die Arbeitslosenkasse bezahlt 80% seines vorherigen niedrigen Lohnes.
Frau L. arbeitet stundenweise als Raumpflegerin.
Die Familie lebt am Existenzminimum.
[weiterlesen]Eine Stimme aus dem Altersheim (5)
„Alles Unglück des Menschen kommt nur von daher, dass sie es nämlich nicht verstehen, allein in einem Zimmer zu bleiben.“ (Blaise Pascal). Aber wenn nicht Selbstgespräch, Brief, ein Buch, Erinnerung, Sehnsucht, Phantasie, ja „Religion“, – was könnte einen sonst „allein in einem Zimmer bleiben“ lassen? Daher also die Frage nach dem „Heim“ in seiner Spannung
zu verlorener „Heimat“.
[weiterlesen]Eine Stimme aus dem Altersheim (4)
„Alles Unglück des Menschen kommt nur von daher, dass sie es nämlich nicht verstehen, allein in einem Zimmer zu bleiben.“ (Blaise Pascal). Aber wenn nicht Selbstgespräch, Brief, ein Buch, Erinnerung, Sehnsucht, Phantasie, ja „Religion“, – was könnte einen sonst „allein in einem Zimmer bleiben“ lassen? Daher also die Frage nach dem „Heim“ in seiner Spannung
zu verlorener „Heimat“.
[weiterlesen]Wie lange noch?
Die alte Frau, die ich seit längerer Zeit berate, fühlt sich in ihrer Wohnung bedroht. Sie glaubt, sie werde heimlich belauscht und beobachtet. Ein Besuch in einem Café kann vorübergehend Luft verschaffen. [weiterlesen]Eine Stimme aus dem Altersheim (3)
„Alles Unglück des Menschen kommt nur von daher, dass sie es nämlich nicht verstehen, allein in einem Zimmer zu bleiben.“ (Blaise Pascal). Aber wenn nicht Selbstgespräch, Brief, ein Buch, Erinnerung, Sehnsucht,
Phantasie, ja „Religion“, – was könnte einen sonst „allein in einem Zimmer
bleiben“ lassen? Daher also die Frage nach dem „Heim»“ in seiner Spannung
zu verlorener „Heimat“.
[weiterlesen]Zämenäh
Als ich die alte Frau im Altersheim besuchte, ging es ihr sehr schlecht. Sie konnte kaum noch sprechen. Da öffnete sie ihren Mund ... [weiterlesen]Eine Stimme aus dem Altersheim (2)
«Alles Unglück des Menschen kommt
nur von daher, dass sie es nämlich
nicht verstehen, allein in einem Zimmer
zu bleiben.» (Blaise Pascal).
Aber wenn nicht Selbstgespräch, Brief,
ein Buch, Erinnerung, Sehnsucht,
Phantasie, ja «Religion», – was könnte
einen sonst «allein in einem Zimmer
bleiben» lassen? Daher also die Frage
nach dem «Heim» in seiner Spannung
zu verlorener «Heimat».
[weiterlesen]Die grosse Reise
Sie sei in Not, sagte sie am Telefon, aber sie könne nicht zu mir ins Büro kommen. Worum es denn ginge, fragte ich sie. Das könne sie am Telefon nicht sagen. Ich solle bei ihr vorbeikommen. [weiterlesen]Eine Stimme aus dem Altersheim
„Alles Unglück der Menschen kommt nur von daher, dass sie es nämlich nicht verstehen, allein in einem Zimmer zu bleiben.“ (Blaise Pascal).
Aber wenn nicht Selbstgespräch, Brief, ein Buch, Erinnerung, Sehnsucht, Phantasie, ja „Religion“, - was könnte einen sonst „allein in einem Zimmer bleiben“ lassen? Daher also die Frage nach dem „Heim“ in seiner Spannung zu verlorener „Heimat“.
Ein Mann skizziert seine Erfahrungen und Überlegungen zum Thema Vereinsamung im Altersheim. Lesen Sie seinen äusserst eindringlichen Bericht in losen Folgen jeweils unter „Eine Stimme aus dem Altersheim“.
[weiterlesen]Es ist viel zu schnell gegangen
Die eine Schwester hatte ihre Mutter bis zu ihrem Tod zuhause gepflegt, die andere ist nach der Trennung von ihrem Mann zu ihr gezogen. Jahrzehntelang haben sie zusammen gelebt, bis sie ins Pflegeheim eintreten mussten. [weiterlesen]Persönlicher Brief
Ich führe die Finanzverwaltung für eine alte Frau, die erst kürzlich ins Heim eingetreten ist. Vorübergehend haben wir die Post an den Sozialdienst umgeleitet. [weiterlesen]Da ist etwas, woran ich haften bleibe
Der alte Mann konnte sich in seiner eigenen Wohnung kaum noch bewegen, deshalb sagte er: „Jetzt geht es nicht mehr.“ Nachdem wir ein Pflegeheim gefunden hatten und der Eintritt glimpflich vonstatten ging, besuchte ich ihn in seinem Zimmer. [weiterlesen]Wechselbad der Gefühle
In diesem Text interessieren weniger, welche Hilfestellungen geboten wurden oder die biografischen Hintergründe der Hilfesuchenden, sondern vielmehr die Gefühle, die ein Sozialarbeitender während seines Berufsalltags durchläuft. [weiterlesen]Perle im Atlantik
Eine Frau kommt mit der Hoffnung in die Schweiz, endlich das Land gefunden zu haben, wo Milch und Honig fliesst. Sie wird auf den harten Boden der Realität zurückgeholt.
[weiterlesen]So weit, so offen
Eine Sozialarbeiterin „der ersten Stunde“, die damals als Gemeindehelferin bezeichnet wurde, erzählte mir eine Geschichte, die sie sehr berührt hatte. [weiterlesen]Zwischen Abschiebe- und Abschreckungslogik
Eine junge Frau mit einem Kleinkind möchte, nachdem die Beziehung zum Kindsvater in Brüche gegangen ist, wieder in die Nähe ihrer Mutter ziehen – auch um sich in der Betreuung des Kindes zu entlasten. Sie findet eine Wohnung, durchaus preiswert, aber es wird eine Mietkaution von drei Monatsmieten verlangt. [weiterlesen]Für die andern ist man dann …
Die alte Frau fühlt sich allein. Dass sie vorweg vergisst, wer sie besucht hat, verstärkt ihre Einsamkeit. Im Gespräch wünschte ich mir manchmal, ich könnte sie dort besuchen, wo sie in ihrer Wirklichkeit ist. [weiterlesen]Hochzeitskleid für Prinzessin Caroline
Die alte Frau hat 35 Jahre lang als Motivnäherin in einer Stickereifirma gearbeitet und dabei die erstaunlichsten Arbeiten ausgeführt. [weiterlesen]Mit den Augen der Alten
Besuche bei alten Menschen verändern oft auch meine Wahrnehmung. Das Wissen um die Vergänglichkeit schärft das Bewusstsein. [weiterlesen]Vier Katzen als Begleiter
Was tun, wenn im Januarloch nicht nur das Konto leer ist, sondern auch der Futternapf der Katzen? Manchmal kann eine kleine Unterstützung eine grosse Wirkung erzielen.
[weiterlesen]Maximalpigmentiert
Folgende Schilderungen eines Klienten zeigen, wie ein Kenianer sein Anderssein in der Schweiz erlebt:
[weiterlesen]Zwischen den Schmerzen
Manchmal streifen einen Schicksale – in wenigen Sätzen nur – die erahnen lassen, wie viel Leid dahinter verborgen liegt. Kürzlich kam eine Frau, die in Polen aufgewachsen war, zu mir in die Beratung.
[weiterlesen]Weihnachtsgeschenke für meine Enkel
Folgende Geschichte will einen kurzen Einblick geben in die Alltagswelt von Frau M., einer betagten Frau, die mit dem Einkommen von der AHV- und der EL-Rente lebt.
In der Vorweihnachtszeit meldete sich Frau M. beim Kath. Sozialdienst Ost. Der Grund: Frau M. hat die zweite Zahlungserinnerung einer Selbstbehaltsrechnung der Krankenkasse erhalten. Nun droht eine Betreibung der Krankenversicherung, was einen Leistungsaufschub zur Folge hätte.
[weiterlesen]Strassenreinigungskonform
Die Aktion war gut gemeint: Menschen zum Nachdenken und Mitfühlen anregen. Doch wird plötzlich deutlich, dass zwei unterschiedliche Weltverständnisse aufeinanderprallen.
[weiterlesen]Einmal Hölle und Zurück
Angefangen hat alles damit, dass ein alter Kumpel ein paar Tage bei mir gewohnt hat. Mittlerweile war er Heroin-Dealer geworden, um seinen täglichen Konsum zu finanzieren. Als ich eines Tages wiedermal nichts zu „kiffen“ hatte und nicht schlafen konnte, entschloss ich mich, es einmal zu probieren. [weiterlesen]Kaffeestube an Weihnachten
Jeder Mensch ist Mit-Autor des einen Buches. Wenn ein Mensch stirbt, wird nicht ein Kapitel aus dem Buch herausgerissen, sondern in eine tiefgründigere Sprache übersetzt. Und jedes einzelne Kapitel muss übersetzt werden.
Dies schrieb John Donne im 17. Jahrhundert. Die Bedeutung seiner Worte sind mir an Weihnachten in der Kaffeestube wieder bewusst geworden: Jeder Mensch mit seiner Geschichte, die nicht verloren geht, sondern stets neu übersetzt werden muss.
[weiterlesen]Tagebuch eines Pilgers, Teil 6
Lesen Sie hier eine weitere Fortsetzung. [weiterlesen]Der Orkan fegt noch immer über mich hinweg
Klienten, die emotional Druck machen, stürzen Sozialarbeitende immer wieder in das Paradox des Nicht-Helfens. Denn jene Hilfe, die erwartet wird – meistens handelt es sich um Geld – verstärkt nur ein ungesundes Muster. Aber wie als Helfender die Spannung im Nicht-Helfen aushalten? [weiterlesen]Entschlüsseln
Zwei alte Frauen, die zusammen wohnen, brauchten Hilfe beim Ausfüllen der Steuererklärung. Nachdem ich die Arbeit erledigt hatte, besuchte ich sie – und stiess auf ein unerwartetes Hindernis. [weiterlesen]Tagebuch eines Pilgers, Teil 5
Lesen Sie hier eine weitere Fortsetzung. [weiterlesen]Man hat mir meinen Sohn genommen
Seit drei Jahren habe sie keinen Kontakt mehr zu seinem Sohn. Sie zählt auf: Geburtstag, Muttertag, Weihnachten, Geburtstag, Muttertag - seit drei Jahren habe sie ihn nicht mehr gesehen.
Der Anwalt in Bern habe ihr gesagt, man könne einem Elternteil den Zugang zu seinem Kind nicht verwehren. Er habe sich für sie eingesetzt.
Gestern habe sie ihren Sohn wieder gesehen, aber anstatt Weihnachten und Muttertag in einem sei ihre Begegnung schrecklich gewesen. Sie erzählt:
[weiterlesen]Ist das Schicksal kooperativ?
Nachdem ich den jungen Mann gebeten habe, das nächste Mal die Unterlagen mitzubringen – ich dachte an seinen Ausweis, offene Rechnungen usw. –, schickt er mir gleich seine Akten zu. Es war ihm offensichtlich wichtig, dass ich verstehe, wie er in seine Notlage geraten ist. [weiterlesen]Tagebuch eines Pilgers, Teil 4
Lesen Sie hier eine weitere Fortsetzung. [weiterlesen]Tagebuch eines Pilgers, Teil 3
Lesen Sie hier die dritte Fortsetzung. [weiterlesen]Tagebuch eines Pilgers, Teil 2
Lesen Sie hier die Fortsetzung. [weiterlesen]Der Rosenbergtunnel
Sind Sie auch schon einmal durch den Rosenbergtunnel gefahren? Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wer sind die Menschen, die ihn gebaut haben? Woher kamen sie, wie haben sie gelebt? [weiterlesen]Krankenzimmer Nummer 326
Eine Begegnung bricht mit Wucht in meinen Alltag, wühlt mich vom Innersten her auf. Es ist die Begegnung mit einer alten Frau, die ich zwar schon lange kenne, die aber schweigend all meine Kenntnisse ins Unbekannte entlässt. [weiterlesen]Ich möchte Klavier spielen lernen
Vor einigen Wochen versandten wir einen Fragebogen, um herauszufinden, welche Bedürfnisse ältere Menschen im Quartier haben. Obwohl wir alle überflutet werden von Werbebriefen, Umfragen und auch Angeboten, entschieden wir uns für diesen Weg, versuchten aber, bei unserem Fragebogen die Einladung zur Mitgestaltung zu betonen.
Wir wurden vom Rücklauf überrascht und von den vielen persönlichen Rückmeldungen. Eine Erfahrung, die sich aus der Umfrage ergab, freut mich ganz besonders:
[weiterlesen]Die urbane Tarnkappe
Ich hätte keine Ahnung, was es für jemanden wie ihn bedeute, durch die Stadt zu gehen, ständig mit der Angst, in eine Kontrolle zu geraten.
Nein, sagte ich, aber wenn er sich Mühe gäbe, mir das zu erklären, könne ich ihn vielleicht besser verstehen.
In die nächste Beratungsstunde brachte er folgenden Text mit: [weiterlesen]Tagebuch eines Pilgers
Seit drei Jahren führe ich die Finanzverwaltung für einen Mann, der an überfallartigen Angstzuständen leidet. Besonders während akuten Krisen stellte sich ihm die Frage nach dem Sinn des Lebens umso drängender. In Gesprächen versuchten wir, neue Lebensperspektiven herauszuarbeiten. Dabei reifte in ihm der Entschluss, sich auf den Pilgerweg von St. Gallen nach Santiago de Compostela zu begeben. Hier sein Tagebuch. [weiterlesen]Man rechnet eben doch nicht damit
Ich begleite seit einiger Zeit eine 81-jährige Frau, deren Ehemann vor fünf Monaten gestorben ist. Sie erzählt jeweils eindrücklich, in einfacher, starker Sprache, wie sie 52 Jahre lang mit ihrem Ehemann zusammengelebt hat und wie sehr sie ihn vermisst. [weiterlesen]Überleben in St.Gallen
«Wissen Sie, ich könnte einen Survival-Guide schreiben. Ich weiss genau, wie man in St. Gallen überlebt», sagte der junge Mann.
Weshalb er ihn denn nie geschrieben habe, wollte ich von ihm wissen.
Er habe nicht gewusst, dass sich jemand dafür interessieren könnte.
An das nächste Beratungsgespräch brachte er einen Text mit, auf den er selbst stolz war. Gerne veröffentliche ich ihn an dieser Stelle. Natürlich wollte er anonym bleiben. [weiterlesen]Weihnachtszeit - Bettelbriefzeit
Seit drei Jahren führe ich für eine 99-jährigen Frau eine freiwillige Finanzverwaltung. Während unseren Begegnungen tasten wir vielmehr nach Worten, als dass wir Gespräche führen, wir verständigen uns mit Gesten und Berührungen, die sie in ihrer Zwischenwelt noch erreichen. [weiterlesen]Einblick in das Leben von Elvis Bollhalder
Mit sechzehn lebte er in einem Zelt am Waldrand, mit siebzehn wurde er Vater. Wie lebt er heute? Welche Chancen birgt sein Leben? [weiterlesen]Sitz’ im Kämmerlein drin
Frau Schiess zeigt mir mit Stolz einen Brief, in dem sich eine Zeitschrift für ihren Beitrag bedankt und ihr ein kleines Honorar überweisen lässt. Ich frage sie, ob sie nicht für die Webseite ÜberLebenskunst etwas schreiben wolle. Sie nimmt dankend an und überreicht mir einige Monate später dieses Gedicht. [weiterlesen]Goldadern im sozialen Gefüge
Nach vielen Gesprächen mit zwei älteren Geschwistern stosse ich endlich auf etwas, was früher beide gerne gemacht haben. [weiterlesen]Aber versuchen will ich ihn
Seit einem Jahr führe ich auf freiwilliger Basis die Finanzverwaltung für einen Mann, der kürzlich in ein Altersheim eingetreten ist. Er weiss, dass er nicht mehr lange leben wird. [weiterlesen]